WISSEN · COLOR GRADING

Color Grading:
mehr als nur Farbkorrektur.

Aus Kassel für Marken, Agenturen und Filmemacher in ganz Deutschland. Ich bringe deinem Material den Look, der Marke und Geschichte trägt — cineastisch, präzise, konsistent über alle Shots hinweg.

Marco Herbst, Colorist aus Kassel, beim Color Grading
Marco Herbst, Colorist aus Kassel, beim Color Grading

01

Es ist die Stimme deines Films.

Color Grading ist nicht der letzte Schliff — es ist die Stimme deines Films. Während die Color Correction rein technisch arbeitet (Weißabgleich, Belichtung, Hauttöne korrigieren, Shot-Matching), beginnt mit dem Color Grading der kreative Teil: die emotionale Übersetzung des Drehbuchs in Bildsprache.

Hier entstehen Looks, die eine Marke wiedererkennbar machen und Zuschauer fühlen lassen, was sie sehen sollen. In über zehn Jahren Arbeit als Colorist habe ich Bilder für Adidas, DJI, Nespresso, Pernod Ricard und viele unabhängige Filmemacher gegradet — vom Commercial bis zum Musikvideo.

Colorist Marco Herbst bei der Postproduktion in DaVinci Resolve

02

Correction vs. Grading — der Unterschied, der alles ändert.

Die beiden Begriffe werden ständig verwechselt. Dabei sind es zwei komplett verschiedene Jobs — und die Reihenfolge ist nicht verhandelbar. Color Correction ist die Technik: sauberes, neutrales Bild, korrekte Belichtung, kein Farbstich. Sie repariert. Color Grading ist die Handschrift: Look, Stimmung, Markenästhetik. Es gestaltet.

Der Vergleich, den ich am liebsten nutze: Correction ist das Fundament, Grading ist die Architektur. Kein Mensch baut ein Haus vom Dach abwärts.

LOG / NeutralFinal Grade
LOG / Neutral
Final Grade

Regler ziehen — links das flache Ausgangsmaterial, rechts der finale Grade

Merkmal

Color Correction

Color Grading

Ziel

Technisch sauberes Bild

Look, Stimmung, Marke

Wann

Zuerst

Danach

Charakter

Reparieren

Gestalten

Beispiel

Blaustich raus

Warmen Kampagnen-Look rein

Color Grading Beispiel Commercial — warmer cineastischer Look

03

Warum der Look über deine Marke entscheidet.

Bei Commercials ist Grading kein Kosmetik-Detail — es ist ein Marken-Werkzeug. Farbe wird gelesen, bevor der erste bewusste Gedanke einsetzt. Ein Beauty-Spot mit falschen Hauttönen wirkt billig, egal wie gut Kamera und Licht waren.

STIMMUNG — warm oder kühl steuert Emotion direkt.

TIEFE — Kontrast und Farbtrennung geben dem Bild Räumlichkeit.

KONSISTENZ — ein einheitlicher Look über alle Shots wirkt professionell.

FOKUS — selektive Anpassungen lenken den Blick aufs Produkt.

04

So läuft mein Grading-Workflow.

Ein sauberer Workflow ist der Unterschied zwischen einem Look, der hält, und einem, der bei der ersten Änderung auseinanderfällt.

01

LOG-/RAW-Material als Basis

Ein flaches Profil speichert mehr Info in Lichtern und Schatten — maximaler Spielraum, bevor etwas ausbrennt oder zuläuft.

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Correction & Shot-Matching

Belichtung, Weißabgleich, Farbstiche neutralisieren, alle Shots aufeinander abgleichen.

03

Look Development

Der kreative Grade entsteht — wenn du willst, gemeinsam mit dir, Regie und DoP, abgestimmt auf Kampagne und Marke.

04

Feinarbeit

Hauttöne, selektive Masken, Noise Reduction, Film Grain, gezielte Blicklenkung.

05

Delivery

Export in deinen Formaten und Farbräumen — delivery-ready für TV, Web oder Social.

05

Was einen guten Look ausmacht.

Technik ist die halbe Miete. Was einen Grade wirklich hochwertig macht, sind die Details, die du nicht bewusst wahrnimmst:

HAUTTÖNE, DIE STIMMEN — der schwierigste Teil, jeder merkt es sofort.

KONTROLLE STATT EFFEKT — ein guter Look drängt sich nicht auf.

FARBTRENNUNG MIT ABSICHT — Warm gegen Kalt, aber dosiert.

HARMONIE ÜBER DIE SEQUENZ — kein Shot darf rausfallen.

Color Grading Beispiel — kühler Look mit sauberen Hauttönen

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Die Werkzeuge.

DaVinci Resolve

Der Industriestandard und meine Hauptsoftware. Als zertifizierter Resolve-Trainer schule ich genau darauf.

Premiere Pro (Lumetri)

In den Schnitt integriert, gut für schnelle Grades direkt in der Timeline.

Final Cut Pro

Beliebt im Apple-Ökosystem, intuitiv in der Bedienung.

LUTs & Presets

Beschleunigen den Prozess. Aber: eine LUT ist ein Startpunkt, kein fertiger Grade.

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Die häufigsten Fehler.

Grading vor der Correction — zerstört die Basis.

Immer erst korrigieren, dann graden.

Übersättigung — wirkt billig statt teuer.

Farben dosiert einsetzen, Kontrolle vor Effekt.

Hauttöne ignorieren — der häufigste Grund für „irgendwie stimmt’s nicht“.

Hauttöne zuerst und mit größter Sorgfalt setzen.

Kein einheitlicher Look — Shots wirken unprofessionell.

Alle Shots konsequent aufeinander matchen.

Unkalibrierter Monitor — dein Look sieht überall anders aus.

Auf einem kalibrierten Referenzmonitor graden.

LET’S TALK

Bereit, deinem Material den richtigen Look zu geben?

Du hast eine Kampagne, einen Commercial oder Brand Film in Planung? Lass uns über dein Projekt sprechen.

FAQ

Häufig gestellte Fragen

Was ist Color Grading?

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Was ist der Unterschied zu Color Correction?

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Welche Software nutzt du?

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Was kostet professionelles Color Grading?

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Kann Color Grading remote gemacht werden?

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Wie lernt man Color Grading?

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